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Tipps & Tricks

kurz und wissenswert

METALLISCHE FERTIGTEILE UND MASCHINEN

Metallische Fertigteile oder komplette Maschinen sind möglichst sofort zu konservieren.

GLEICHBLEIBENDE TEMPERATUREN

Die Verpackung sollte in geschlossenen Räumen mit geringer Feuchtigkeit und gleich bleibenden Temperaturen durchgeführt werden. Das Metall sollte nicht kühler sein als die Raumtemperatur, da sich sonst die Feuchtigkeit der Raumluft auf der Oberfläche des kühleren Metalls niederschlägt (Kondensierung) und mitverpackt wird. Der Einfluss von Gasen, Schmutz und galvanischen Dämpfen sollte ferngehalten werden

FLUGROST AM WOCHENENDE

Bei betrieblicher Zwischenlagerung, über Nacht oder Wochenende, sind Korrosions gefährdende Teile mit geeigneten NO-CORRO®-Produkten abzudecken, um die Entstehung von Flugrost zu verhindern.

WIR STEIGERN DAS BRUTTOSOZIALPRODUKT

Auf ca. 2,5 % des Bruttosozialproduktes schätzen die Forschungsinstitute die Korrosionsschäden, welche jährlich der europäischen Wirtschaft durch unsachgemäße Konservierung entstehen!

NEUBAUTEN

Vorsicht bei Verpackung oder Lagerung in Neubauten! Die Mauerfeuchtigkeit kann zu Korrosionsschäden führen, weil chemische Bauhilfsstoffe oft Chloride und andere korrosive Stoffe enthalten.

KRITISCHE ZONEN

Beim Transport oder längerer Lagerung in kritische Zonen sind Produkte aus Fe- und NE-Metalle ohne geeignete Konservierung in höchstem Maße korrosionsgefährdet.

Definition

Korrosionsschutz

Korrosion an metallischen Gegenständen:
Korrosion ist ein chemischer oder elektrochemischer Vorgang, der unter Einfluss von Sauerstoff und Feuchtigkeit eingeleitet und beschleunigt wird. Ausgangspunkt ist u. a. das Vorhandensein bestimmter korrosionsfördernder Medien.

KORROSIONSFÖRDERNDE MEDIEN

Luft

Wasser

  • Seewasser
  • chloriertes
  • Trinkwasser
  • etc.

Säuren:

  • Beizen, Löt- u. Entfettungsmittel
  • freie Säuren des Kistenholzes
  • galvanische Bäder in der Nähe der Verpackungsabteilung
  • etc.

Staub

Staub und Schmutz ziehen Feuchtigkeit an und binden Korrosionsfördernde Substanzen

Sonstiges:

Verharzte Öle und Fette binden Feuchtigkeit

Handschweiß

Enthält Chloride, Sulfate, Phosphate sowie Milch-, Harn- und Fettsäuren

VORSICHTSMASSNAHMEN

Der Verpackungsfachmann muss wissen, dass korrosionsfördernde Medien auf vielerlei Wege in den Betrieb kommen, dementsprechend sind die betrieblichen Korrosionsschutzmaßnahmen zu beachten.
Fingerschweißspuren sind visuell sofort nicht erkennbar. Die Berührung rostempfindlicher Metallteile mit der ungeschützten Hand ist zu vermeiden. Segeltuch- oder besser Gummihandschuhe sind empfehlenswert.

Definition

Wasserdampf

Atmosphärische Luft enthält stets eine gewisse Menge gasförmiges Wasser und ist somit unsichtbar als Wasserdampf. Wieviel Wasserdampf in der Luft enthalten ist, hängt im wesentlichen von meteorologischen und örtlichen Gegebenheiten ab, aber mehr als eine bestimmte Menge Wasserdampf, gemessen in g/m³ , kann die Luft nicht aufnehmen. Wird die Maximalmenge erreicht, so spricht man von einer mit Feuchtigkeit gesättigten Luft.
Der Feuchtegehalt beträgt bei gesättigter Luft 100% relative Luftfeuchte.


Wasserdampf in der Luft

Temperatur

Von entscheidender Bedeutung ist die Tatsache, dass der Sättigungsgrad der Luft mit Wasserdampf stark temperaturabhängig ist. Je höher die Lufttemperatur, desto mehr Wasserdampf kann sie aufnehmen; je niedriger die Temperatur ist, desto geringer ist der maximal mögliche Wasserdampfgehalt. Jeder Temperaturrückgang erzeugt eine Kondenswasserbildung. Sollte sich zum Beispiel eine gesättigte Luft von 25°C und 100 % Luftfeuchte mit einem Wasserdampfgehalt von 23,04 g/m³ auf 15 °C abkühlen, so müssen 10,22 Gramm Wasser pro 1 m³ neutralisiert werden.

Angegeben in g/m³